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Weltgrößte Messe für Modellbau und Modellsport
23. - 26. April 2020
Messe Dortmund

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Authentische Schiffsmodelle in allen Facetten

Die 40. INTERMODELLBAU präsentiert sich mit mehr als 40 Vereinigungen im Schiffsmodellbau

Das beliebte Vorführbecken auf der INTERMODELLBAU.

Das Modell der VATERLAND, hier noch bei der ‚Jungfernfahrt‘ 2016

Ein Detail aus der Anlage der IG Scale Navy.

Vom 19. bis 22. April findet die 40. INTERMODELLBAU in der Messe Dortmund statt. Die Modellschiffe in allen Größen und Varianten waren dabei seit der ersten Stunde ein fester Bestandteil der Messe. Mehr als 40 Vereine und Clubs aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Großbritannien werden 2018 auf dem und um das Wasserbecken herum ihre vielfältigen Schiffsmodelle präsentieren.

Auf dem Wasserbecken werden 2018 wieder ganztägig Schiffsmodelle vorgeführt. Auch IG Scale Navy ist nach einer einjährigen Pause in diesem Jahr wieder mit dabei. Wegen des immensen Aufwands, den der Aufbau bedeutet, kann die Modellbauvereinigung nur alle zwei Jahre ausstellen. IG Scale Navy beschäftigt sich mit allem, was in der US Navy verwendet wird, von kleinen Landungsbooten, über Fahrzeuge und Flugzeuge, bis hin zum Flugzeugträger. Am Messestand selbst wird ein Flugzeugträgerhanger nachempfunden, der durch ein Wasserbecken abgerundet wird. An diesem Wasserbecken finden während der INTERMODELLBAU Vorführungen verschiedener Modelle statt.

Die IG Mini Marine Gruppe hingegen besitzt etwa 200 Marineschiffsmodelle, von denen sie in diesem Jahr 32 Modelle mit zur Messe bringen. Meist aus Zeichnungen entstanden, werden sie auch in diesem Jahr mit Fernlenkung über das Wasser segeln. Besonders auffällig: das Schiff HMS HERMES (R12) aus dem Jahre 1981 – ein 315 Zentimeter langer englischer Flugzeugträger im Maßstab 1:75. Interessenten können am Stand Detailaufnahmen aus der Bauphase bewundern. Auch ein wahrer Hingucker: das amerikanische Schlachtschiff MISSOURI (BB63). Das Modell stellt detailgetreu und realistisch die Szene aus dem Jahr 1945 dar, als der Zweite Weltkrieg endgültig sein Ende fand, weil politische und militärische Vertreter Japans an Bord kapitulierten.

Auch bei der 40. INTERMODELLBAU sind Zeitzeugen der ersten Stunde vor Ort. Dirk Moot aus Alkmaar in den Niederlanden und ist von Beginn an dabei. Seit jeher stellt er immer wieder neue Modelle von typischen holländischen Fischkuttern vor, die er auch auf dem Wasserbecken in Aktion zeigt. Der MYC Dortmund (Modell Yacht Club) war Mitinitiator der ersten Modellbaumesse in Dortmund. Ihm gehört Uwe Michels an. Der ehemalige Schreiner baut mit besonderer Vorliebe Hafenschleppermodelle. Die wiegen dann oft stattliche 25 bis 40 kg und sind auf dem Wasser durch ihre Größe immer ein besonderer Blickfang. Die Schlepper sind in der Lage, mühelos ein Boot mit Kindern über das Wasserbecken zu ziehen. 2018 bringt er die Schlepper ARION und STELLA, beide im Maßstab 1:25, mit.

Schiffe aus Papier und auf Leinwand
Zum zweiten Mal kommt der Marinemaler Olaf Rahardt auf die INTERMODELLBAU. Der Künstler ist bekannt für seine detaillierten und realitätsgetreuen maritimen Gemälde, die Erlebnisse auf See oder an den Küsten darstellen. Die Gemälde des Künstlers sind öffentlich sonst nur beispielsweise im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven zu bewundern. Im vergangenen Jahr malte er seine Impressionen an Bord der Gorch Fock. Er folgte dabei einer Einladung des Kapitäns zu einer Reise nach Irland. Seit mehreren Jahren fertigt Rahardt zudem einen Großteil der Titelbilder an, die jeden Modellbaukasten der Modellbaufirma REVELL schmücken. Auf der Messe wird er für die Besucher in Halle 5 am Stand 5.B12 malen.

Heinz-Peter Weiß ist seit Jahren fester Bestandteil der Halle 5. Seine Modelle sind wirklich ein Wunder handwerklichen Könnens, denn er baut Schiffsmodelle aus Papier im Maßstab 1:1250! Neben zahlreichen bekannten Modellen bringt Heinz-Peter Weiß das Großcontainerschiff CAP SAN NICOLAS mit einer Größe von nur ca. 15 Zentimetern sowie das Passagierschiff MONTE ROSA mit auf die Messe.

Die Jugend auf der INTERMODELLBAU
Die Vorfreude bei den Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschulklasse „Technik“ des Berufskollegs Neandertal aus Mettmann ist – wie auch bei ihren Lehrern – bereits groß. Zum vierten Mal in Folge nehmen sie an der INTERMODELLBAU teil. In den letzten sechs Schuljahren haben die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Projekte im Modellbau umgesetzt und im Rahmen ihrer Arbeiten verschiedene Werkstoffe kennengelernt. Mit im Gepäck auf der Messe: die beiden schwimmfähigen und steuerbaren Ozeandampfer RMS TITANIC und VATERLAND, die in den Wellen des Vorführ-Wasserbeckens bereits im letzten Jahr „im Duett“ für große Aufmerksamkeit sorgten.

Neu in diesem Jahr ist der Besuch der TU Darmstadt. Das Sailing Team Darmstadt der Universität arbeitet seit 2014 an einem Schiff, das vollautonom, also ohne Fernsteuerung oder Person an Bord, den Atlantik überqueren soll. Der 2,19 Meter lange und 250 Kilogramm schwere Langkieler-Prototyp wird auf der INTERMODELLBAU zu bestaunen sein. Zudem bringt das Team weitere kleine Modelle mit, die Lage und Stellung von Segeln und Ruderblatt simulieren oder spiegeln können, sowie Exponate zu den Themen 3D-Druck und CNC-Fräsen.

Tickets aus dem Online-Shop
Die INTERMODELLBAU in der Messe Dortmund zeigt neben Schiffen außerdem Modelleisenbahnen, Flugzeuge, Fahrzeuge und Figuren – die ganze Faszination des Modellbaus in neun Messehallen. Im Online-Shop der INTERMODELLBAU können Tickets schnell, bequem und einfach von zu Hause aus erworben werden. Das Ticket kann auch gleich daheim ausgedruckt werden. Mit dem Kauf eines solchen „Print-at-home-Ticket" ist ein Preisvorteil gegenüber dem Kauf an der Tageskasse verbunden, zudem vermeidet man Wartezeiten an der Kasse. Eintritt für Erwachsene: 12 Euro im Vorverkauf.

Impressionen